Das jüdische DP-Camp 
Bergen-Belsen und die 
jiddische Kultur

Sonntag, 3. Mai 2026 - 14:00 bis 17:00
Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule, Karolinenstr. 35
Salomo-Birnbaum-Gesellschaft für Jiddisch e.V.

Das jüdische DP-Camp Bergen-Belsen – in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen KZ Bergen-Belsen gelegen – war seit 1946 das größte Camp für jüdische "Displaced Persons“ im Nachkriegsdeutschland. Es existierte bis 1950, da es den jüdischen DP's zunächst an Auswanderungsmöglichkeiten fehlte.
Die große Mehrzahl seiner bis zu 12.000 Bewohner*innen stammte aus osteuropäischen Ländern und hatte Jiddisch als Muttersprache. Das Leben im DP-Camp war u. a. von einer Wiederbelebung der jiddischsprachigen Kultur des osteuropäischen Judentums geprägt, dessen Wurzeln die Shoah zerstört hatte. Der Vortrag skizziert dieses jiddische Kulturleben sowie seine sozialen und politischen Rahmenbedingungen.
Referent: Dr. Thomas Rahe.

Eintritt frei, um Spende wird gebeten
Nicht barrierefrei