Stellvertretend für viele wird bei diesem Rundgang an den Lebens- und Wirkungsstätten an drei außergewöhnliche Frauen erinnert, deren politisches Engagement in Eimsbüttel begann. Sie lebten in drei Jahrhunderten und setzten sich, jede in einer anderen Zeit, gegen Militarisierung, den Nationalsozialismus und das Vergessen ein.
Rosa Luxemburg (1871–1919) begann ihr Wirken als Aktivistin und Rednerin in Eimsbüttel. Anita Sellenschloh (1911–1997) war eine Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime und später als Zeitzeugin über den Stadtteil hinaus aktiv. Peggy Parnass (1927–2025) wuchs in Eimsbüttel auf und wurde als Kind von Deportierten aus dem Stadtteil gerettet. Nach ihrer Rückkehr kämpfte sie als Publizistin, Schauspielerin und mutige Gerichtsreporterin unermüdlich gegen das Vergessen.
Leitung: Sabine Schmidt
8 Euro, für Mitglieder der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel frei
Nicht barrierefrei